Stressmuster

beruhen (nicht nur auf äußeren Strukturen und Erwartungen, sondern) auf lang eingelebten körperlichen Grundspannungsmustern, auf Unklarheiten, blinden Flecken im Selbstverständnis und entsprechend in Beziehungsmustern.

  • Haben Sie zum Beispiel häufig das Gefühl eigentlich zu kurz zu kommen?
  • Ständig unter Druck zu sein, im Hamsterrad zu drehen, oder gar in einer Falle zu stecken?
  • Fühlen Sie sich immer wieder wie das Opfer übler Umstände oder als Looser, obwohl Sie doch merken, wo die anderen es nicht richtig machen?

Stressmuster können sich erbaulicher verwandeln und mehr lösen, eigentlich nachgeben, sobald wir anfangen, deren besondere Eigenarten und ihren „Sinn und Zweck“ deutlicher wahrzunehmen, ihre manchmal verblüffend einfache Entstehungsgeschichte. Das geht überhaupt nur in vertrauensvoller Freundlichkeit, voller Wohlwollen und innerer Bereitschaft dafür, damit sich Raum entfalten kann für Selbst-Sein und Ressourcen-Entdeckung, für Neues und Klareres, das daher entsteht. In der Zusammenarbeit entfaltet sich das im zunehmenden Vertrauen in die subtil belebenden Wirkungen organischer Selbstregulierung.

Durch körperorientierte Klärung bedrängender Befindlichkeiten und Themen entstehen überraschend neue Perspektiven. Das mag durch Bereiche gehen, die Sie anfangs verunsichernd und mit Scham besetzt empfinden. Doch entfalten Sie Ihre wahren Gefühle, Bedürfnisse und Ziele. Sie finden die Zugänge zu Ihren Ressourcen und spüren wie und was Sie umsichtig kraftvoll damit anfangen wollen.

 


Mit körperpsychodynamisch sensiblen Vorgehensweisen werden selbsthemmende oder nach außen drängende negative Impulse (motorische oder gefühlsmäßige) nicht unbedingt „wahrnehmend durchatmet“ beiseite gelassen, oder gar übersehen und überlagert, wie in beengt dogmatischen Auffassungen von Yoga-, Mediationspraxis und Erziehung. Vielmehr kann das auf jeweils stimmige Weise ausdrücklich klarer entfaltet werden und gründlich integriert. Das fördert das Gefühl von Sicherheit im Ungewissen – für Wert, Originalität, Schönheit, Maß und so weiter, für zuversichtliche Haltungen! – weil negativ empfundene Stellen und Impulse deutlicher spürbar werden dürfen:
Konfliktträchtiges oder zunächst Unbeliebtes, auch Scheu, Angst, Scham, Mangel, Wut, Ablehnung, Enttäuschung, Schmerz, Trauer… Gewusst wie, energetisch kann das integrativ orientiert werden, auch thematisch klarer im lebensgeschichtlichen Zusammenhang. Statt tendenziell selbstzerstörerisch wirkt das dann eher belebend und kreativ. Bereichernd!